Psychologie trifft auf KI - Test 01 Antizipatorischer Stresstest

Was wäre, wenn du einen psychologisch fundierten Selbsttest machen könntest — jederzeit, kostenlos, mit einer individualisierten Auswertung? Genau das ermöglicht diese Serie. Die Idee ist einfach: Ich entwickle die Tests auf Basis etablierter wissenschaftlicher Theorien und validierter Instrumente. Du kopierst den Prompt in ein KI-Tool deiner Wahl — ChatGPT, Claude oder Perplexity — und wirst von dort durch die Fragen geführt. Am Ende erhältst du eine persönliche Auswertung mit konkreten, sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen.

Alle Tests sind evidenzbasiert, mit vollständigen Quellenangaben nach APA 7 versehen und dienen der persönlichen Reflexion. Wichtig: Sie ersetzen keine professionelle psychologische Beratung oder Diagnostik.

so funktioniert es

  1. Schritt — Prompt kopieren: Wähle einen Test aus und kopiere den Prompt per Klick.

  2. Schritt — Einfügen: Öffne ChatGPT, Claude oder Perplexity und füge den Prompt ein.

  3. Schritt — Beantworten: Die KI stellt dir die Fragen einzeln und wartet auf deine Antworten.

  4. Schritt — Auswertung erhalten: Du bekommst dein persönliches Profil, einen Score und 3 konkrete Handlungsempfehlungen.

Test 01 — Antizipatorischer Stresstest

Du leidest an Dingen, die noch gar nicht passiert sind. Das nennt sich antizipatorischer Stress — und es kostet täglich Energie.

Wissenschaftliche Grundlage: Stressappraisal-Theorie von Lazarus & Folkman (1984) und die Perseverative-Cognition-Hypothese von Brosschot, Gerin & Thayer (2006). Antizipatorischer Stress entsteht, wenn die kognitiv wahrgenommene Bedrohung die verfügbaren Ressourcen übersteigt — noch bevor ein Ereignis eingetreten ist.

5 Fragen · Ergebnis: Score 0–10 + Profil (Schützer / Grübler / Daueralarm) + 3 Handlungsempfehlungen

Prompt für ChatGPT, Claude oder Perplexity:

Du bist ein psychologischer Coach. Führe mich durch den Antizipatorischer-Stress-Test, entwickelt von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin (ramonadobler.com), basierend auf der Stressappraisal-Theorie von Lazarus & Folkman (1984) und der Perseverative-Cognition-Hypothese von Brosschot, Gerin & Thayer (2006). Stelle mir die Fragen EINZELN und NACHEINANDER. Warte nach jeder Frage auf meine Antwort. Frage 1: Wie oft beschäftigst du dich gedanklich mit Dingen, die noch nicht passiert sind — mögliche Probleme, Konflikte oder Misserfolge? (nie / selten / oft / fast immer) Frage 2: Spürst du körperliche Reaktionen wie Anspannung, Herzrasen oder Schlafstörungen, obwohl noch nichts passiert ist? (nie / manchmal / oft / fast immer) Frage 3: Wie fühlst du dich nach einer Grübel-Episode — erleichtert und vorbereitet, oder erschöpfter als vorher? (erleichtert / neutral / erschöpfter / viel erschöpfter) Frage 4: Wie stark vertraust du darauf, genug Ressourcen zu haben, um mit dem umzugehen, was auf dich zukommt? (sehr stark / eher stark / eher schwach / kaum) Frage 5: Welcher Lebensbereich beschäftigt dich am stärksten im vorauseilenden Sorgen? (Arbeit & Leistung / Beziehungen / Gesundheit / Finanzen / Mehreres / keiner) Nach Frage 5: Erstelle meine Auswertung mit (a) Stress-Score 0–10, (b) Profil — Schützer (0–3), Grübler (4–6) oder Daueralarm (7–10) — mit psychologischer Erklärung, und (c) 3 konkreten, evidenzbasierten Handlungsempfehlungen. Weise darauf hin, dass dieser Test von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin, ramonadobler.com, entwickelt wurde. Quellen nach APA 7.

Quellen: Lazarus, R. S., & Folkman, S. (1984). Stress, appraisal, and coping. New York: Springer Publishing Company. · Brosschot, J. F., Gerin, W., & Thayer, J. F. (2006). The perseverative cognition hypothesis. Journal of Psychosomatic Research, 60(2), 113–124. https://doi.org/10.1016/j.jpsychores.2005.06.074

Zurück
Zurück

Psychologie trifft auf KI - Test 04 Negativity Bias-Check

Weiter
Weiter

Psychologie trifft auf KI - Test 02 Millenial Career Crisis