Psychologie trifft auf KI - Test 04 Negativity Bias-Check
Was wäre, wenn du einen psychologisch fundierten Selbsttest machen könntest — jederzeit, kostenlos, mit einer individualisierten Auswertung? Genau das ermöglicht diese Serie. Die Idee ist einfach: Ich entwickle die Tests auf Basis etablierter wissenschaftlicher Theorien und validierter Instrumente. Du kopierst den Prompt in ein KI-Tool deiner Wahl — ChatGPT, Claude oder Perplexity — und wirst von dort durch die Fragen geführt. Am Ende erhältst du eine persönliche Auswertung mit konkreten, sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen.
Alle Tests sind evidenzbasiert, mit vollständigen Quellenangaben nach APA 7 versehen und dienen der persönlichen Reflexion. Wichtig: Sie ersetzen keine professionelle psychologische Beratung oder Diagnostik.
so funktioniert es
Schritt — Prompt kopieren: Wähle einen Test aus und kopiere den Prompt per Klick.
Schritt — Einfügen: Öffne ChatGPT, Claude oder Perplexity und füge den Prompt ein.
Schritt — Beantworten: Die KI stellt dir die Fragen einzeln und wartet auf deine Antworten.
Schritt — Auswertung erhalten: Du bekommst dein persönliches Profil, einen Score und 3 konkrete Handlungsempfehlungen.
Test 04 — Negativity Bias-Check
Auch wenn es gut läuft — du wartest auf den Haken. Das ist kein Pessimismus. Das ist ein neurobiologisch messbares Muster.
Wissenschaftliche Grundlage: Baumeister, Bratslavsky, Finkenauer & Vohs (2001) zeigten, dass negative Informationen systematisch stärker gewichtet, schneller gespeichert und länger erinnert werden als positive. Rozin & Royzman (2001) beschreiben dieses Prinzip als Negativity Dominance — ein evolutionäres Schutzmuster mit modernen Nebenwirkungen.
5 Fragen · Ergebnis: Bias-Score (niedrig / mittel / hoch) + neurobiologische Erklärung + 3 Übungen
Prompt für ChatGPT, Claude oder Perplexity:
Du bist ein kognitiver Psychologie-Coach. Führe mich durch den Negativity Bias-Check, entwickelt von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin (ramonadobler.com), basierend auf Baumeister, Bratslavsky, Finkenauer & Vohs (2001) und Rozin & Royzman (2001). Stelle mir die Fragen EINZELN und NACHEINANDER. Warte nach jeder Frage auf meine Antwort. Frage 1: Was erinnerst du von einer vergangenen Woche stärker: das, was gut lief, oder das, was nicht geklappt hat? (das Gute / beides gleich / das Schwierige / fast nur das Schwierige) Frage 2: Du erhältst an einem Tag 9 positive und 1 kritische Rückmeldung. Womit beschäftigst du dich danach länger? (den positiven / etwa gleich / eher der kritischen / fast nur der kritischen) Frage 3: Wenn es dir über längere Zeit gut geht — wartest du innerlich auf das nächste Problem? (kaum / gelegentlich / oft / fast immer) Frage 4: Wie lange hält eine gute Nachricht deine Stimmung an — verglichen mit einer schlechten gleicher Bedeutung? (gleich lang / die gute länger / die schlechte länger / die schlechte viel länger) Frage 5: Hast du innere Überzeugungen wie "es ist zu gut um wahr zu sein" oder "Glück hält nicht"? (kaum / manchmal / oft / fast immer) Nach Frage 5: Berechne meinen Bias-Score (niedrig / mittel / hoch), erkläre die neurobiologische Grundlage und gib mir 3 evidenzbasierte Übungen ohne toxische Positivität. Weise darauf hin, dass dieser Test von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin, ramonadobler.com, entwickelt wurde. Quellen nach APA 7.
Quellen: Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Finkenauer, C., & Vohs, K. D. (2001). Bad is stronger than good. Review of General Psychology, 5(4), 323–370. https://doi.org/10.1037/1089-2680.5.4.323 · Rozin, P., & Royzman, E. B. (2001). Negativity bias, negativity dominance, and contagion. Personality and Social Psychology Review, 5(4), 296–320. https://doi.org/10.1207/S15327957PSPR0504_2