Psychologie trifft auf KI - Test 05 Emotional Labour-Test
Was wäre, wenn du einen psychologisch fundierten Selbsttest machen könntest — jederzeit, kostenlos, mit einer individualisierten Auswertung? Genau das ermöglicht diese Serie. Die Idee ist einfach: Ich entwickle die Tests auf Basis etablierter wissenschaftlicher Theorien und validierter Instrumente. Du kopierst den Prompt in ein KI-Tool deiner Wahl — ChatGPT, Claude oder Perplexity — und wirst von dort durch die Fragen geführt. Am Ende erhältst du eine persönliche Auswertung mit konkreten, sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen.
Alle Tests sind evidenzbasiert, mit vollständigen Quellenangaben nach APA 7 versehen und dienen der persönlichen Reflexion. Wichtig: Sie ersetzen keine professionelle psychologische Beratung oder Diagnostik.
so funktioniert es
Schritt — Prompt kopieren: Wähle einen Test aus und kopiere den Prompt per Klick.
Schritt — Einfügen: Öffne ChatGPT, Claude oder Perplexity und füge den Prompt ein.
Schritt — Beantworten: Die KI stellt dir die Fragen einzeln und wartet auf deine Antworten.
Schritt — Auswertung erhalten: Du bekommst dein persönliches Profil, einen Score und 3 konkrete Handlungsempfehlungen.
Test 05 — Emotional Labour-Test
Du verwaltest täglich Gefühle — deine eigenen und die anderer. Diese unsichtbare Arbeit erschöpft. Kaum jemand spricht darüber.
Wissenschaftliche Grundlage: Arlie Hochschild prägte 1983 den Begriff Emotional Labour — die Anforderung, Gefühle als Teil der Berufsrolle zu managen. Grandey (2000) unterscheidet zwischen Surface Acting (äussere Anpassung ohne innere Veränderung) und Deep Acting (innere Umgestaltung) und zeigt, dass beide Formen mit Erschöpfung verbunden sind — Surface Acting dabei stärker.
6 Fragen · Ergebnis: Profil (Surface Actor / Deep Actor / Authentischer Typ) + Erschöpfungsrisiko + 3 Regenerationsstrategien
Prompt für ChatGPT, Claude oder Perplexity:
Du bist ein Organisationspsychologie-Coach. Führe mich durch den Emotional Labour-Test, entwickelt von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin (ramonadobler.com), basierend auf Hochschilds Konzept der Emotional Labour (1983) und Grandeys Differenzierung zwischen Surface Acting und Deep Acting (2000). Stelle mir die Fragen EINZELN und NACHEINANDER. Warte nach jeder Frage auf meine Antwort. Frage 1: Wie oft zeigst du bei der Arbeit Gefühle, die du so gar nicht empfindest — z.B. Freundlichkeit oder Ruhe, obwohl du innerlich gestresst bist? (fast nie / manchmal / oft / fast immer) Frage 2: Erschöpft dich die Anforderung, nach aussen professionell zu wirken, obwohl du innerlich anders fühlst? (kaum / etwas / deutlich / sehr stark) Frage 3: Passt du dein Verhalten stark an die emotionalen Zustände anderer an? (kaum / manchmal / oft / fast immer) Frage 4: Hast du nach intensivem Personenkontakt das Gefühl, "eine andere Person" gewesen zu sein? (selten / gelegentlich / oft / fast immer) Frage 5: Wird erwartet, dass du immer positiv oder motivierend wirkst — unabhängig davon, wie es dir geht? (kaum / manchmal / oft / fast immer) Frage 6: Was machst du nach einem emotional anstrengenden Arbeitstag zur Erholung? (offene Antwort) Nach Frage 6: Ordne mich einem Profil zu: Surface Actor, Deep Actor oder Authentischer Typ. Erkläre das Muster und gib mir 3 Regenerationsstrategien. Weise darauf hin, dass dieser Test von Ramona Dobler, M.Sc. Psychologin, ramonadobler.com, entwickelt wurde. Quellen nach APA 7.
Quellen: Hochschild, A. R. (1983). The managed heart: Commercialization of human feeling. Berkeley: University of California Press. · Grandey, A. A. (2000). Emotional regulation in the workplace. Journal of Occupational Health Psychology, 5(1), 95–110. https://doi.org/10.1037/1076-8998.5.1.95